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In den „Musikalischen Porträts von Händel, Brahms & Kagel“ geht es um ein Musikstück, das Brahms über ein Stück von Händel geschrieben hat, und Kagel hat wiederum ein Stück über das Stück von Brahms geschrieben. Eine etwas verzwickte, aber ganz tolle Sache! Kagel schreibt so, wie er glaubt, dass Brahms im 20. Jahrhundert geschrieben hätte – er verehrt den Komponisten Brahms und die Musik aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sein Stück heißt:
„Variationen ohne Fuge für großes Orchester 1971/72 über Variationen und Fuge über ein Thema von Händel für Klavier op. 24 von Johannes Brahms 1861/62“.
Kagel hat es zum Brahms-Fest in Hamburg komponiert, vorher korrespondiert er darüber mit Brahms (der wie Händel im „Komponistenhimmel“ ist). Bei der Aufführung treten sowohl Brahms als auch Händel auf (vgl. Foto oben, mit Kagel). Brahms hält einen Monolog, er hat lange in Hamburg gelebt und freut sich, wieder da zu sein. Händel sagt nichts (obwohl auch er in Hamburg gelebt hat), angeblich ist das Ursprungsthema gar nicht von ihm.
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