Musikgeschichte als Kulturgeschichte

bullet1 Beitrag zur Allgemeinbildung

Das Unterrichtskonzept „Musikgeschichte als Kulturgeschichte“ zeigt Möglichkeiten des Musikunterrichts, zur Allgemeinbildung beizutragen. Die Schüler sollen zunächst kulturgeschichtliches Allgemeinwissen erwerben. Das bedeutet zwar nicht die Rückkehr zum „Bildungsgut der alten Studienräte“; jedoch haben Bücher wie „Bildung – Alles was man wissen muss“ oder Fernsehsendungen wie Günther Jauchs „Wer wird Millionär“ dazu beigetragen, dass ein kulturelles Grundwissen wieder als notwendig angesehen wird.

Im Musikunterricht geht es mir um eine Orientierung in der Kulturgeschichte, die Schüler sollen Epochen und Persönlichkeiten aus Musik, möglichst auch aus Kunst, Literatur, Geschichte, Religion und Philosophie einordnen und benennen können. Neben dem Wissen sollen die Schüler Fähigkeiten im Hören, Musizieren und Tanzen historischer Musik sowie die Kompetenz des lebenslangen (Musik)Lernens erwerben. Dazu gehören Neugier, etwas Unbekanntes kennen zu lernen, aber auch Arbeits- und Lerntechniken, um Neues erfahren und die Informationen zu gesichertem Wissen verarbeiten zu können. Außerdem werden Schlüsselqualifikationen wie kritischer Vernunftgebrauch, Verantwortungsbereitschaft, Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit sowie Zutrauen in die eigene Selbstwirksamkeit erworben. Durch Vermittlung von „Kompetenzen für das Leben“ trägt der Musikunterricht zur Vorbereitung auf das Berufs- und Privatleben bei – und leistet damit einen Beitrag zur Allgemeinbildung.



» Siehe auch: Schülerorientierung